Layana — Formfüllsimulation

Formfüllsimulation –
Präzision beginnt vor der Produktion

Bei Layana beginnt jedes erfolgreiche Spritzgießprojekt lange bevor der erste Stahl bearbeitet wird. Unsere Simulationsleistung verwandelt Konstruktionsabsicht in fertigungsgerechte Realität und liefert hochwertige Teile, stabile Zykluszeiten und eine kosteneffiziente Produktion vom ersten Tag an.

44+
Jahre Präzisionsfertigung
±0.01
mm-Mikrotoleranzfähigkeit
Bis zu −30%
Kühlzeitreduktion durch konturnahe Kühlung
Bis zu 10%
Materialeinsparung, dokumentierter Fall
layana Dienst für Formfüllsimulation

Ingenieurwissen trifft Fertigungserfahrung

Mit mehr als vier Jahrzehnten Erfahrung in Präzisionsfertigung, Metallstanzen, Kunststoffspritzguss, Einlegetechnik, Umspritzen und Montage verbindet Layana fortschrittliche Simulation mit echtem Produktionswissen.

Komplettanbieter, nicht nur Berater

Im Gegensatz zu reinen Simulationsberatern ist Layana ein Komplettanbieter. Unsere Kompetenz im eigenen Haus reicht von Werkzeugbau über Spritzguss bis zur Montage - dadurch basieren unsere Simulationsergebnisse auf realen Produktionsdaten und nicht nur auf Softwareausgaben.

Werkzeugrisiko und Vorlaufzeit reduzieren

Der Werkzeugbau gehört zu den größten Anfangsinvestitionen im Spritzguss. Unsere Formfüllsimulation reduziert dieses Risiko, indem sie potenzielle Probleme schon vor dem Werkzeugbau sichtbar macht - etwa unausgewogene Füllung, Luftfallen, Bindenähte, Einfallstellen oder zu hohe Druckanforderungen.

Optimiert für Qualität, Effizienz und Kosten

Ganz gleich, ob Sie dünnere Wände, kürzere Zykluszeiten oder höhere Maßstabilität anstreben: Wir validieren Design- und Prozessparameter, um schon vor dem ersten Werkzeug eine wiederholbare Produktion in hoher Qualität sicherzustellen.

Was Layanas Formfüllsimulation abdeckt

Unsere Ingenieure führen vollständige virtuelle Spritzgießversuche durch und bewerten alle kritischen Aspekte von Füllen, Nachdruck, Kühlung und Verzug - einschließlich der Wechselwirkung zwischen Vorformteil und Umspritzung.

  • Füllverhalten und Fließlänge
  • Druckverlust und Anschnittbalance
  • Bindenähte und Luftfallen
  • Nachdruck- und Kühlungseffizienz
  • Schwindungs- und Verzugsprognose
  • Anschnittlage und Angusssystem
  • Entlüftungsempfehlungen und Kavitätenbalance
  • Wechselwirkung zwischen Vorformteil und Umspritzung
  • Haftungsanalyse an der Metall-Kunststoff-Grenzfläche
  • Thermische Gradienten und Verschiebung des Einlegeteils (FSI)
Wichtige Simulationsergebnisse

Füllzeit, Druck am Füllende, Luftfallen, Bindenähte, Scherrate — zentrale Ausgaben für die frühe Fehlerprognose, jeweils direkt verknüpft mit konkreten Design- und Prozessmaßnahmen.

Einfallstellenindex, volumetrische Schwindung, Gate-Freeze-Kriterium — Kennzahlen der Nachdruckphase, die Nachdruckzeit und Auslegung von Verteiler und Anschnitt steuern.

Zeit bis zur Auswerftemperatur, Verzugs- / NMD-Indikator — thermische und dimensionale Ausgaben, die den Abgleich zwischen Simulation und Produktionsziel ermöglichen.

Wiederaufschmelzzone (Umspritzen), Temperaturkarten des Einlegeteils — Multimaterial-Ausgaben, die Haftungsrisiko und thermische Kopplung noch vor dem Werkzeugbau quantifizieren.

Daten in Ergebnisse verwandeln

Unser Prozess umfasst vier eng verzahnte Phasen von der Vorabvalidierung bis zur Produktionskorrelation. Jede Phase reduziert versteckte Risiken und verkürzt den Weg vom Konzept bis zum ersten guten Teil.

Schritt 01
CAD-Optimierung und Vorabvalidierung

Wir stellen sicher, dass die CAD-Daten simulationsbereit sind: Netzfehler werden korrigiert, Entformungsschrägen geprüft, Wandstärken optimiert und Anschnitt- sowie Auswerferkonzepte vor dem Werkzeugbau validiert.

Schritt 02
Materialspezifische Simulation

Jede Simulation verwendet verifizierte Materialdaten zu Viskosität, Schwindung und Kühlverhalten, die direkt von den Rohstoffherstellern stammen. Wir modellieren PP, PC, ABS, PA6, PA66, PBT, PPS und technische Hochleistungskunststoffe.

Schritt 03
Virtuelle Formversuche

Vollständige Füll-, Nachdruck-, Kühl- und Verzugsanalyse mit iterativen Anpassungen von Design und Prozess. Umsetzbare Berichte mit Empfehlungen zu Anschnittverlagerung, Verteiler-Neuauslegung, Kühloptimierung und Nachdruckprofil.

Schritt 04
Versuchskorrelation und Rückkopplung

Die Simulationsergebnisse werden mit der realen Füllstudie abgeglichen. Reale Temperaturen, Maschinenkennlinien und Materialverhalten fließen in das Modell zurück, damit virtuell und real übereinstimmen.

Unterstützte Materialien

Wir analysieren Thermoplaste, die häufig in Automobil-, Elektronik-, Medizin- und Industrieanwendungen eingesetzt werden:

PPPCABSPA6PBTPPSPC/ABSglasfaserverstärkttechnische Grade
Maßgenauigkeit
±0.01 mm

Mikrotoleranzen auf geeigneten Geometrien sind möglich. Layana gleicht Simulationsergebnisse mit realem Werkzeug- und Spritzgussverhalten ab, damit das virtuelle Modell das tatsächliche Ergebnis an der Maschine widerspiegelt.

Vom CAD zur validierten Produktion

Acht integrierte Schritte von der Einreichung bis zur Produktionsfreigabe. Klicken Sie auf eine Phase, um die Details einzublenden.

AnlagenSpritzgießmaschinen
WerkzeugtechnikHeißkanalsysteme
ProduktionMontage
SimulationFormfüllsimulation

Fehler, die wir erkennen und vermeiden

Die Formfüllsimulation erkennt und beseitigt die häufigsten und teuersten Spritzgießfehler, noch bevor der Werkzeugbau beginnt.

Klicken Sie auf einen Fehler, um Ursachen, Simulationsergebnisse und empfohlene Maßnahmen anzuzeigen.

01LuftfallenFluss
Ursachen

Zusammenlaufende Fließfronten ohne Entlüftungsweg, unzureichende Entlüftung, Einspritzgeschwindigkeiten, die die Front vor dem Luftaustritt abdichten, sowie eine ungeeignete Trennebene sind typische Ursachen.

Simulationsergebnisse

Luftfallen; Luftfallen inklusive Entlüftungen; Druck in Entlüftungsbereichen. In schweren Fällen verursacht komprimierte Luft durch adiabatische Erwärmung Brandspuren auf der Oberfläche.

Auswirkung auf die Produktion

Oberflächenfehler, Brandspuren, unvollständige Füllung und lokale Materialschädigung sind die Folge. Ein Fehler, der im CAD unsichtbar bleibt, sich in der Simulation aber vorhersagen lässt.

DFM-Maßnahme

Anschnitte verlagern oder ergänzen, Entlüftungen hinzufügen bzw. anpassen, Wandstärken zur Führung der Fließfront verändern und das Einspritzprofil so abstimmen, dass ein vorzeitiges Abdichten verhindert wird.

02BindenähteStrukturell
Ursachen

Mehrfachanspritzung, Einlegeteile, die die Fließfront teilen, kalte thermische Fenster, niedriger lokaler Druck und ungünstige Faserorientierung im Zusammenflussbereich sind typische Ursachen.

Simulationsergebnisse

Bindenähte (Konvergenzwinkel); Binde- und Meldelinien. Je nach Glasfaseranteil sind dokumentierte Festigkeitsverluste von 12 bis 56 % möglich.

Kritischer DFM-Hinweis

In Bereichen mit Drehmomentanforderungen oder Auszugskraft müssen Bindenähte eliminiert oder verlagert werden. Fasern richten sich an der Bindenaht parallel aus und verlieren damit ihre verstärkende Funktion vollständig.

DFM-Maßnahme

Anschnittpositionen so ändern, dass Bindenähte in unkritische Bereiche wandern, Tmelt/Tmold erhöhen, bei Bedarf Variotherm einsetzen und Fließhilfen ergänzen, um den Zusammenflusswinkel zu verbessern.

03Einfallstellen & LunkerThermisch
Ursachen

Heiße Kerne in dicken Bereichen, überdimensionierte Rippen, zu geringer Nachdruck oder zu kurze Nachdruckzeit sowie ein zu früh zufrierender Anschnitt verursachen diese Fehler.

Simulationsergebnisse

Einfallstellenindex; Schätzung/Tiefe von Einfallstellen; volumetrische Schwindung. Standardregel: Rippenstärke ≤ 60 % der Nennwandstärke.

Validierung des Rippendesigns

Rippengeometrie und Wandstärken werden vor dem Werkzeugbau per Formfüllsimulation abgesichert.

DFM-Maßnahme

Dicke Bereiche reduzieren, Nachdruck und Nachdruckzeit erhöhen, Anschnitte näher an massivere Bereiche legen und Anschnitte bzw. Verteiler vergrößern, um das Zufrieren zu verzögern.

04Verzug & MaßverformungStrukturell
Ursachen

Differentielle Schwindung durch ungleichmäßige Kühlung, Molekül- bzw. Faserorientierung, unterschiedliche Kristallisation, Eigenspannungen sowie CTE-Mismatch bei 2K-/Umspritzprozessen sind die Hauptursachen.

Simulationsergebnisse

Verzug/Verformung; Verzugsindikator; differentielle Schwindung. Ampellogik: grün <80 % NMD · gelb 80–120 % · rot >120 % NMD.

Auswirkung auf die Montage

Ebenheitsprobleme und Spaltmaßabweichungen, die im CAD noch tolerierbar wirken, in der Montage aber ausfallen. Layana korreliert die Verzugsprognosen mit CMM-Daten aus realen Versuchen.

DFM-Maßnahme

Verzugsanfällige Bereiche früh identifizieren, geometrisch kompensieren, Nachdruckprofil und Kühlgleichmäßigkeit optimieren und CTE-Mismatch in 2K-Sequenzen modellieren.

05Kurzschuss & GratFluss
Ursachen

Kurzschuss: zu geringer Druck, vorzeitiges Zufrieren, dünne Wandungen oder schlechte Entlüftung. Gratbildung: zu hoher Druck oder Schließkraft, ungeeignete Trennebene oder Ungleichgewicht in Mehrkavitätenwerkzeugen.

Simulationsergebnisse

Ungefüllte Kavität; Druck am Füllende; Schließkraft (XY). Die Maschinenkapazität wird anhand der Druckkurven validiert.

Maschinenvalidierung

Die Simulation bestätigt noch vor dem ersten Span am Stahl, dass die Maschinenkapazität ausreicht. Die erforderlichen Druckkurven sind Bestandteil jedes Berichts.

DFM-Maßnahme

Anschnitt- und Verteilerquerschnitte vergrößern, Verteiler für Mehrkavität ausbalancieren, den Prozess zur Begrenzung von Druckspitzen anpassen und die erforderliche Schließkraft frühzeitig validieren.

06Haftungsversagen — Einlegetechnik & UmspritzenGrenzfläche
Ursachen

Kalte Grenzflächen, unzureichende mechanische Verankerung, chemische Unverträglichkeit sowie Eigenspannungen und CTE-Mismatch zwischen den Materialien sind die Hauptursachen.

Simulationsergebnisse

Verlauf der Grenzflächentemperatur; Wiederaufschmelzzone; thermische Karten des Einlegeteils. Dokumentiert ist, dass das Vorwärmen von Einlegeteilen auf 100 °C die Temperatur in kritischen Zonen um etwa 40 °C erhöhen kann.

Metall-Kunststoff-Grenzfläche

Bei Kontakten und Leadframes bewertet Layana die Haftung anhand von Temperaturgradienten an der Grenzfläche und lokalem Druck während der Nachdruckphase.

DFM-Maßnahme

Einlegeteile vorwärmen, Anschnitte so neu auslegen, dass die Schmelze die Grenzfläche benetzt, die Geometrie der mechanischen Verankerung bewerten und die Nachdruckzeit an der Grenze zum Einlegeteil optimieren.

07Verschiebung des Einlegeteils (Kernversatz)Grenzfläche
Ursachen

Asymmetrischer hydraulischer Druck, unzureichende Fixierung des Einlegeteils, unterschiedliche thermische Ausdehnung sowie große, dünne Einlegeteile mit geringer Steifigkeit sind typische Ursachen.

Simulationsergebnisse

Fluid-Struktur-Interaktion (FSI): Verschiebung des Einlegeteils und Spannung synchron zur Füllung. In der Produktion ist das schwer zu beobachten - die Simulation macht es schon vor dem Werkzeugbau sichtbar.

Warum das wichtig ist

Ein Versatz des Einlegeteils beeinträchtigt Funktionsmaße und Montageflächen oft ohne sichtbare äußere Hinweise. Die FSI-Analyse ist die zuverlässigste Vorhersagemethode vor dem Werkzeugbau.

DFM-Maßnahme

Fixierung und Abstützung verbessern, Anschnitte neu ausbalancieren, um den Fülldruck um das Einlegeteil zu egalisieren, und entweder die Steifigkeit des Einlegeteils erhöhen oder Vorspannelemente in das Werkzeugdesign integrieren.

Simulation im Vergleich zu Versuch und Irrtum

Das Radar zeigt qualitativ, wie die Simulation die Fehlererkennung in eine frühere Projektphase verlagert, also noch bevor Werkzeugstahl bearbeitet wird. Die dargestellten Erkennungsraten sind illustrative Schätzwerte und keine gemessenen Datenpunkte.

Mit Formfüllsimulation Ohne Simulation (Trial-and-Error)

Leistungsverbesserungen durch Simulation

Die folgenden Bereiche stammen aus veröffentlichten Engineering-Fällen und Fachliteratur und zeigen als konsistente Referenzwerte den quantifizierbaren Nutzen simulationsgestützter Prozessauslegung.

60–80%
der Zykluszeit entfallen auf die Kühlung — das wichtigste Optimierungsziel
−32%
Kühlzeitreduktion mit konturnaher im Vergleich zu konventioneller Kühlung
−16%
Zykluszeitreduktion durch Optimierung von Anschnitt, Nachdruck und Kühlung
−47%
in einem Industriebeispiel dokumentierte Reduktion des Verteiler-Volumens (−89 g/Schuss)
Optimierungshebel Verbesserungsziel Dokumentiertes Ergebnis
Konturnahe Kühlung Thermische Gleichmäßigkeit, Zykluszeit, Verzug −32% Kühlzeit−9,9% Verzug
Optimierung der Wärmeleitfähigkeit des Werkzeugstahls Wärmeabfuhr, Entformungszeit −3% bis −24% Zyklus über 18 untersuchte Polymere
Reduzierung des Verteiler-Volumens Materialverbrauch, Schussgewicht, Zykluszeit −47% Verteiler-VolumenZyklus 340→310 s
Kalibrierung von Gate-Freeze und Nachdruckzeit Einfallstellen, Lunker, Vermeidung von Überpackung Zufrierzeit präzise vorhergesagt (z. B. 5,56 s) → optimales Nachdruckprofil
Anschnittlayout + Prozess-DOE (Medizintechnik, PC) Verzug und Kurzschussrisiko −25% Verzug−2,3% Kurzschussrisiko
Spritzguss mit Einlegeteilen — Dünnwand (1,5→1,0 mm) Verzug, Druckverlust, Ausschussrate −92% Z-Verzug−13% Ausschuss−8,3% Druckverlust

Eine frühe Simulation reduziert versteckte Risiken und ersetzt Vermutungen durch belastbare Entscheidungsgrundlagen. Mit klaren Erkenntnissen zu Anschnittlage, Füllzeit, Temperaturverteilung und Bauteilverzug gelangen unsere Kunden schneller und sicherer vom Konzept zur validierten Produktion.

Leistungsverbesserungen — Indexansicht

Jeder Balken zeigt den Restwert nach der Optimierung im Vergleich zur Ausgangsbasis 100. Der schattierte Abstand entspricht der Einsparung.

−32%
Kühlzeit — konturnah im Vergleich zu konventionell
−92%
Z-Achsen-Verzug — dünnwandiger Spritzguss mit Einlegeteilen
−47%
Verteiler-Volumen — Industriebeispiel (−89 g/Schuss)
±0.01
mm Mikrotoleranz auf geeigneten Geometrien
Alle Werte sind auf 100 indiziert (Ausgangsbasis vor der Optimierung). Der Balken zeigt den Restwert nach der Verbesserung, die Differenz die Einsparung.

Wo Zykluszeit verbraucht wird

Die Kühlung macht 60–80 % der gesamten Zykluszeit aus und ist damit das wichtigste Ziel simulationsgestützter Optimierung. Klicken Sie auf eine Phase, um zu sehen, was die Simulation in diesem Abschnitt verbessert.

Klicken Sie oben auf eine Phase, um zu sehen, was die Simulation in diesem Abschnitt optimiert.

Bewährt in anspruchsvollen Branchen

Wir unterstützen Branchen, in denen Null-Fehler-Leistung entscheidend ist.

Auto

Automobilindustrie

Steckverbinder, Gehäuse und Strukturbauteile mit engen Maßtoleranzen und kontrollierten Bindenähten.

Med

Medizintechnik

Null-Fehler-Bauteile, bei denen Materialintegrität, Maßhaltigkeit und Prozessvalidierung verpflichtend sind.

Elek

Elektronik

Präzisionsgehäuse, Spritzguss mit Einlegeteilen für Kontakte und Leiterrahmen-Umspritzung mit validierter Haftung.

Ind

Industrie

Robuste Hochzyklus-Bauteile, bei denen Kühlungseffizienz und maßliche Wiederholgenauigkeit die Kosten bestimmen.

End-to-End-Service von der Simulation bis zur Produktion

Layana bietet einen durchgängigen Service von der Simulation über die Werkzeugauslegung bis zur Serienfertigung und Montage.

DFM-Beratung

Wir prüfen Wandstärken, Entformungsschrägen, Rippengeometrie und Toleranzen, bevor Simulation und Werkzeugbau starten.

Werkzeugkonstruktion und Optimierung

Anschnitt-, Angusssystem-, Kühlkanal- und Entlüftungsauslegung werden an Simulationsergebnisse und reale Fertigungsbedingungen angepasst.

Entwicklung für Einlegetechnik und Umspritzprozesse

Wir entwickeln Mehrkomponentenprozesse mit thermischer Kopplungsanalyse, Haftungsbewertung und Simulation sequenzieller Schüsse.

Maßliche Validierung und Messung

CMM-Messungen gleichen die Verzugsprognosen der Simulation mit realen Bauteilen ab und schließen den Kreis zwischen virtuell und real.

Prozesskontrolle und Automatisierungsintegration

Aus der Simulation abgeleitete Prozessfenster werden dokumentiert und von Beginn an in die SPC-Überwachung der Serie übernommen.

Benötigte Eingaben für den Start

Benötigt werden ein 3D-CAD-Modell (vorzugsweise STEP) und die Materialspezifikation. Falls das Material noch nicht feststeht, empfehlen unsere Ingenieure passende Optionen für Ihre Anwendung.

Komplexe, dünnwandige, mehrkavitätige und umspritzte Bauteile profitieren besonders von der Simulation, vor allem wenn Fließverhalten, Kühlgleichmäßigkeit und Maßstabilität funktionskritisch sind. Bei Einlegeteilen, engen Ebenheitsanforderungen oder anspruchsvollen Montagetoleranzen ist die Simulation keine Option, sondern die Basis für einen sicheren Produktionsanlauf.

layana Moldfluss-Abstrakt

Häufig gestellte Fragen

Die Formfüllsimulation ist eine computergestützte Berechnung, die vorhersagt, wie sich die Kunststoffschmelze im Werkzeug füllt, verdichtet, abkühlt und verzieht. So lassen sich Luftfallen, Bindenähte, Einfallstellen oder Verzug noch vor dem Werkzeugbau erkennen und beheben.
Idealerweise in der finalen Konstruktionsphase vor dem Werkzeugbau. In diesem Stadium erzielt die Simulation die größte Wirkung, weil Geometrie, Anschnittlage und Materialwahl noch vor größeren Investitionen abgesichert werden können.
Mindestens erforderlich sind ein 3D-CAD-Modell (vorzugsweise im STEP-Format) und die Materialspezifikation. Falls das Material noch nicht ausgewählt wurde, empfiehlt Layana passende Optionen auf Basis der Bauteilanforderungen.
Besonders profitieren komplexe, dünnwandige, mehrkavitätige und umspritze Bauteile, vor allem wenn Fließverhalten, Kühlgleichmäßigkeit und Maßstabilität funktionskritisch sind. Kurz gesagt: Wenn eine Werkzeugänderung teuer wäre, sollte zuerst simuliert werden.
Die Simulation erkennt und verhindert den Großteil typischer Spritzgießprobleme bereits vor dem Werkzeugbau. Optimale Ergebnisse in der Praxis hängen jedoch zusätzlich von präziser Prozessführung, Werkzeugqualität und konstanter Materialqualität ab.
Wir arbeiten mit einem strukturierten Korrelationsprozess: Die Simulation definiert Füllbild und Fehlerprognosen, eine Füllstudie vergleicht das reale Fließverhalten mit dem virtuellen Modell, und CMM-Messungen gleichen die realen Maße mit den Verzugsprognosen ab.
Multimaterial-Simulationen berücksichtigen die thermische Kopplung zwischen den Schüssen, den Wärmeeintrag des Metallinserts, die Grenzflächentemperatur für die Haftung und die Wechselwirkungen sequenzieller Schüsse. Bei 2K-/sequenziellen Umspritzprozessen wird der thermische und mechanische Zustand des ersten Schusses als Startbedingung für den zweiten Schuss verwendet.

Bereit, Ihr Design vor dem Werkzeugbau zu validieren?

Senden Sie uns Ihre CAD-Daten und Anforderungen, und wir erstellen eine erste Machbarkeitsbewertung sowie ein Angebot. Falls erforderlich, unterzeichnen wir auch vorab eine Geheimhaltungsvereinbarung, bevor Sie Ihre Zeichnungen freigeben.

Referenzen
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